ENGINEERING MODERNIZATION
Siemens Designcenter 2606
Warum Engineering vernetzter gedacht werden muss.
Was auf den ersten Blick wie ein Rebranding wirkt, ist aus unserer Sicht ein klares Signal: Engineering entwickelt sich weiter. Weg vom isolierten CAD Arbeitsplatz. Hin zu einer stärker vernetzten Umgebung für Konstruktion, Simulation, Fertigung, Produktdefinition, Zusammenarbeit und AI Unterstützung.
Für Industrieunternehmen ist diese Entwicklung relevant, weil viele Herausforderungen im Engineering heute nicht mehr im einzelnen Tool entstehen. Sie entstehen an den Übergängen. Zwischen Konstruktion und Simulation. Zwischen Modell und Zeichnung. Zwischen Engineering und Fertigung. Zwischen Produktwissen, Datenstrukturen und Entscheidungen.
Was sich verändert.
Siemens positioniert Designcenter 2606 nicht nur als neues Release, sondern als Schritt in Richtung einer durchgängigen Engineering Umgebung. Konstruktion bleibt der Kern. Gleichzeitig rücken Themen wie Model Based Definition, Simulation, Cloud Collaboration, AI Unterstützung und Fertigungsnähe stärker zusammen.
Damit verändert sich auch die Rolle moderner Engineering Systeme. Sie sind nicht mehr nur Werkzeuge zur Geometrieerstellung. Sie werden zunehmend zu Arbeitsumgebungen, in denen Produktwissen entsteht, abgesichert, weitergegeben und für nachgelagerte Prozesse nutzbar gemacht wird.

„Designcenter 2606 ist aus meiner Sicht mehr als ein CAD Update. Es ist ein klares Signal, dass Engineering stärker vernetzt, datenbasiert und AI unterstützt gedacht werden muss. Genau hier entsteht für mittelständische Industrieunternehmen ein wichtiger Hebel für Engineering Modernization und Industrial Agility.“
Andreas Hahn, CEO formways GmbH
Relevante Neuerungen im Überblick.
Zu den wichtigen Entwicklungen im Designcenter 2606 Release zählen unter anderem verbesserte Sketching Funktionen, modernisierte Workflows für große Baugruppen, eine einfachere Navigation zwischen Anwendungen, stärkere Unterstützung für Cloud Collaboration sowie AI unterstützte Funktionen wie der Designcenter Copilot.
Auch die stärkere Verbindung von Design und Simulation ist relevant. Wenn Modelle früher für Simulation vorbereitet, Varianten besser bewertet und fertigungsgerechte Entscheidungen früher getroffen werden können, reduziert das spätere Schleifen im Entwicklungsprozess.
Für viele mittelständische Industrieunternehmen liegt genau hier ein großer Hebel. Nicht jede Neuerung muss sofort genutzt werden. Entscheidend ist, welche Funktionen helfen, bestehende Brüche im Engineering Alltag zu reduzieren.
Warum das für Industrieunternehmen wichtig ist.
In vielen Unternehmen sind CAD, PDM, PLM, Simulation, Fertigungsvorbereitung und ERP zwar vorhanden, aber nicht immer sauber miteinander verbunden. Produktdaten werden mehrfach gepflegt, Informationen gehen in Dateien, E-Mails oder lokalen Ablagen verloren, und technische Entscheidungen sind später schwer nachvollziehbar.
Designcenter 2606 zeigt eine Richtung auf, die für Engineering Modernization wesentlich ist: Produktentwicklung muss stärker als durchgängiger Daten- und Entscheidungsfluss gedacht werden.
Das bedeutet nicht, dass jedes Unternehmen sofort seine gesamte Systemlandschaft umbauen muss. Es bedeutet aber, dass Engineering Teams prüfen sollten, wo heute Medienbrüche, manuelle Übergaben und unklare Datenverantwortung entstehen.
Der eigentliche Nutzen entsteht nicht durch das Update allein.
Ein neues Release schafft technische Möglichkeiten. Wirtschaftlicher Nutzen entsteht aber erst, wenn Unternehmen diese Möglichkeiten gezielt in ihre Arbeitsweise übersetzen.
Dazu gehören klare Fragen:
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Welche Engineering Prozesse sind heute unnötig langsam oder fehleranfällig?
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Wo entstehen Brüche zwischen Konstruktion, Simulation, Arbeitsvorbereitung und Fertigung?
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Welche Produktinformationen müssen künftig verbindlicher und besser wiederverwendbar sein?
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Wo kann AI Unterstützung im Engineering tatsächlich Zeit sparen oder Qualität verbessern?
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Welche Datenbasis braucht das Unternehmen, um digitale Produktentwicklung langfristig skalierbar zu machen?
Genau diese Fragen entscheiden darüber, ob aus neuen Funktionen messbarer Fortschritt wird.
Unser Fazit.
Siemens macht mit dem neuen Release sichtbar, wohin sich moderne Produktentwicklung bewegt: weg von isolierten Arbeitsplätzen, hin zu durchgängigen Engineering Umgebungen.
Für mittelständische Industrieunternehmen ist jetzt ein guter Zeitpunkt, die eigene Engineering Landschaft kritisch zu betrachten. Nicht aus Technologiebegeisterung, sondern mit Blick auf konkrete Wirkung: weniger Brüche, bessere Zusammenarbeit, stabilere Prozesse und eine belastbare Grundlage für AI unterstützte Engineering Workflows.
Einem relevanten Baustein für Industrial Agility. Denn industrielle Agilität entsteht nicht durch mehr Tools, sondern durch bessere Verbindungen zwischen Menschen, Prozessen, Daten und Technologie.
Weitere Informationen.
formways unterstützt Industrieunternehmen dabei, neue technologische Entwicklungen nicht isoliert zu betrachten, sondern im Kontext von Prozessen, Daten, Organisation und wirtschaftlicher Wirkung einzuordnen. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wo CAD/CAM, PDM/PLM, Simulation und Fertigung künftig stärker verbunden werden können, um Engineering Workflows zu stabilisieren und Produktwissen besser nutzbar zu machen.
Für die fachliche Vertiefung und konkrete Umsetzung im Siemens Umfeld arbeiten wir eng mit unserem Strategic Alliance Partner Solid System Team GmbH zusammen. Solid System Team ergänzt das formways Ecosystem mit umfassender Erfahrung in CAD/CAM, PDM/PLM, Engineering Prozessen und Systemintegration.
Gemeinsam verbinden wir strategische Einordnung, industrielle Prozesskompetenz und technologische Siemens Expertise zu einem praxisnahen Ansatz für mittelständische Industrieunternehmen.
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Gemeinsam mit Solid System Team unterstützt formways Unternehmen dabei, CAD, PDM und PLM nicht isoliert zu betrachten, sondern als Grundlage für bessere Zusammenarbeit, belastbare Produktdaten und neue digitale Möglichkeiten zu nutzen.
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